WiVe – Weiterbildung im Verbund

Soziale Innovation Brandenburg

Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

 

© miodrag ignjatovic / iStock

 

Projektbeschreibung

Das IBBF erstellt im Auftrag des Brandenburger Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) eine Machbarkeitsstudie zum Thema „Potentiale für eine Verbund-Weiterbildung in Brandenburg“.

Unternehmen stehen heute vor vielfältigen Herausforderungen, wie Globalisierung, demografischer Wandel, Digitalisierung. Im Umgang mit diesen Herausforderungen verändern sich Unternehmen und die Arbeitswelt fundamental. In diesem Zusammenhang gewinnt die Kompetenzentwicklung der Beschäftigten durch Weiterbildung stark an Bedeutung. Neben dem kontinuierlichen Auffrischen von berufsrelevantem Wissen sind dabei die Förderung von systematischem und kreativem Denken sowie von Fähigkeiten zur Informationsverarbeitung und Datenselektion wichtige Schwerpunkte. Jedoch ändern sich nicht nur die Inhalte der Weiterbildungen. Hinzu kommt, dass Unternehmen zunehmend eine arbeitsprozessorientierte und arbeitsplatzbezogene Qualifizierung favorisieren, um die Trennung von Arbeiten und Lernen (wieder) zu überwinden.

Diese Anforderungen an die Gestaltung von Weiterbildung treffen auf ein Dilemma. Zum einen können Bildungsunternehmen mit ihren traditionellen Angeboten den neuen Anforderungen nicht mehr umfassend gerecht werden. Zum anderen verfügen gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) meist nur über knappe Ressourcen (Zeit, Finanzen, Personal) und selten über institutionalisiertes Expertenwissen für die Qualifizierung ihrer Beschäftigten. Somit sind neue Lösungen gefragt, um Weiterbildungen mit aktuellen Inhalten, in neuen Formaten und zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen entwickeln und anbieten zu können.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wird untersucht, inwieweit das Modell der Weiterbildungs-verbünde ein Ansatz zur bedarfsgerechten Gestaltung von Weiterbildung, insbesondere für KMU, sein kann. Dabei ist herauszuarbeiten, welche Konstellationen für den Aufbau von Verbünden praktikabel, welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen dafür förderlich und welche Akteure aus den Regionen bei der Gestaltung von Verbünden einzubeziehen sind. Darüber hinaus wird untersucht, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen die bereits im Land Brandenburg bestehenden Servicestellen „Verbundausbildung“ in diesem Zusammenhang eine Lotsenfunktion einnehmen können.

Projektlaufzeit:

Die Erarbeitung der Studie erfolgt im Zeitraum 01. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020.

Ansprechpartner*in:

Dr. Evelyn Schmidt-Meergans
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+49 30 762 39 23 09

Dr. Michael Steinhöfel
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+49 30 762 39 23 02

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